EU-Förderprogramme

Die Europäische Kommission sieht in den Life Sciences durchaus einen Schwerpunkt ihrer Aktivitäten. Im 7. Forschungsrahmenprogramm (Laufzeit 2007 – 2013) wurden die insgesamt zur Verfügung stehenden Mittel von rund 50 Mrd. Euro auf vier spezifische Programme verteilt. Dabei sind rund 32 Mrd. Euro für den Bereich „Zusammenarbeit“ reserviert, mit denen insbesondere Kooperationsprojekte zwischen Akademia und Wirtschaft gefördert werden sollen. Für Projekte aus dem Life Science – Bereich sind hierbei vor allem Ausschreibungen innerhalb des Themenfelds „Landwirtschaft, Lebensmittel und Biotechnologie“ und „Gesundheit“ interessant. Fördermöglichkeiten für Biotechnologie-Unternehmen ergeben sich aber auch in den drei weiteren Bereichen "Ideen", "Menschen" und "Kapazitäten".

Die Informationsplattform Cordis (http://cordis.europa.eu/de/home.html) gibt einen detaillierten Einblick in die Forschungs- und Förderaktivitäten der Europäischen Union. Für das 7. Rahmenprogramm gibt es eine eigene Webseite, auf der die Fördermöglichkeiten ausführlich erklärt und Hinweise zu Anträgen gegeben werden: http://cordis.europa.eu/fp7/home_de.html

Die Nationale Kontaktstelle Lebenswissenschaften (NKS-L) (www.nks-lebenswissenschaften.de) ist eine im Auftrag des BMBF arbeitende Beratungseinrichtung, die die lebenswissenschaftlichen Themenbereiche des 7. Forschungsrahmenprogrammms betreut. Sie informiert Wissenschaftler/innen über die Beteiligungsmöglichkeiten im EU-Rahmenprogramm und berät sie bei der Antragstellung.

KoWi (www.kowi.de), die Koordinierungsstelle EG der Wissenschaftsorganisationen, informiert und berät Wissenschaftler öffentlicher Forschungseinrichtungen zur Forschungsförderung der Europäischen Union.

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