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Ansprechpartner

Dr. Petra Burgstaller

Incubation & MAxL Co-Lead, Portfolio Management

Christina Enke-Stolle

Incubation & MAxL Co-Lead, Partnership Management

Factsheet m4 Award 2025

Das waren die m4-Award Gewinner 2025!


Dr. Michael Briese

Prof. Dr. Michael Sendtner

Universitätsklinikum Würzburg

blockALZ - Blockade der axonalen Tau Synthese als neuer Therapieansatz für die Behandlung der Alzheimer-Erkrankung

Die Behandlung der Alzheimer-Demenz (AD) ist eine der größten Herausforderungen der aktuellen Medizin. Ein Hauptmerkmal der AD ist die Aggregation des Proteins Tau in den axonalen Fortsätzen der Nervenzellen. Wir haben therapeutische Antisense Oligonukleotide (MAPT-ASOs) mit einem neuartigen Wirkmechanismus entwickelt, um zielgenau die Tau Proteinproduktion in den Axonen zu blockieren und so die Bildung der Tau-Ablagerungen zu verhindern. Durch den m4 Award können die Leitmoleküle präklinisch optimiert werden, um dann eine klinische Entwicklung im Rahmen einer Ausgründung zu ermöglichen.

blockALZ im Videoporträt (YouTube)


Dr. Matthias Heiß

Dr. Corinna Pleintinger

Yasmin Gärtner

Prof. Dr. Thomas Carell

Dr. Mike Rothe

Prof. Dr. Franziska Traube

Ludwig-Maximilians-Universität München

 

EpiCure - Entwicklung epigenetischer Krebstherapeutika der nächsten Generation

EpiCure entwickelt epigenetisch aktive Wirkstoffe für die Krebstherapie. Trotz enormer Forschungsfortschritte sterben jährlich über 750.000 Menschen an hämatologischen Neoplasien, da aktuelle Therapien durch hohe Toxizität oder begrenzte Wirksamkeit limitiert sind. EpiCures Leitkandidat basiert auf gezielter molekularer Modifizierung und zeigt im Vergleich zum aktuellen Therapiestandard deutlich verbesserte Wirkung bei gleichzeitig 100-fach reduzierter Toxizität. Der m4 Award finanziert entscheidende präklinische Studien, welche die regulatorischen Grundlagen für First-in-Human-Studien schaffen und EpiCures Ausgründung vorantreiben (https://www.linkedin.com/company/epicure-pharma).

EpiCure im Videoporträt (YouTube)


PD Dr. Dr. Peter Dietrich

Dr. Laura Wormser

Dr. Michael Hannus

Universitätsklinikum Erlangen

 

iLivE – Inhibition des Leber-Ecosystems

Lebermetastasen zählen zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen. Warum nahezu alle Krebsarten bevorzugt Metastasen in der Leber bilden, ist bislang nicht vollständig verstanden. Im Projekt iLivE gelang es uns, ein von Leberzellen produziertes Eiweiß zu identifizieren, das Tumorzellen gezielt anzieht und deren Ansiedlung sowie Wachstum in der Leber begünstigt. Auf dieser Basis entwickelte iLivE ein neuartiges Therapiekonzept: Anstatt die Tumorzellen direkt zu attackieren, schaltet es das Schlüsselmolekül mithilfe von RNA-Interferenz (RNAi) gezielt in der Leber aus. So verhindern wir die Ausbildung einer pro-metastatischen Nische – ein innovativer Ansatz, der das Tumorumfeld ins Zentrum der Therapie rückt.

iLivE im Videoporträt (YouTube)


Dr. Florian Giesert

Prof. Dr. Fabian Theis

Prof. Dr. Wolfgang Wurst

Leon Hetzel

Dr. Christoph Gruber

Helmholtz Munich

 

SYNTRA: AI-unterstützte Entwicklung synthetischer RNA-Transfervehikel

Der gezielte Transport therapeutischer RNA ist entscheidend für moderne Gentherapien – und bisher eine große Hürde. SYNTRA entwickelt mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) RNA-Transfervehikel (STVs), die erstmals eine sichere und präzise RNA-Therapie ermöglichen. Generative KI kommt dabei zum Einsatz, um Designvarianten dieser Vehikel zu erzeugen. Diese Modularität erlaubt es, therapeutische RNA hochpräzise und effizient in krankheitsrelevante Zelltypen einzubringen. Dies ermöglicht es, mithilfe von STVs eine Vielzahl von genetischen und nichtgenetischen Erkrankungen zu adressieren.

SYNTRA im Videoporträt (YouTube)


PD Dr. Sigrid Bülow

Martina Toelge

Christina Pfab

Sarah Hirsch

Lisa Reinstein

Universitätsklinikum Regensburg

 

TBrake – Dämpfung überschießender T-Zell-Aktivierung bei rheumatoider Arthritis

Rheumatoide Arthritis ist eine weit verbreitete Autoimmunerkrankung, die zu schweren Beeinträchtigungen führt, insbesondere wenn etablierte Behandlungsmethoden versagen. Der Antikörper TBrake hemmt Aktivierung von T-Zellen und anderen Immunzellen durch gezielte Inhibition eines bisher unbekannten, hochentzündlichen Signalwegs. Über die Förderung durch den m4 Award kann TBrake optimiert und in präklinischen Studien validiert werden. Zusammen mit unserer Expertise und der Kooperation mit erfahrenen Partnern, bildet dieser Meilenstein die Grundlage für den Beginn der klinischen Phase und der Gründung eines erfolgreichen Spin-off-Unternehmens.

TBrake im Videoporträt (YouTube)