Anlässlich der Veröffentlichung der Hightech-Agenda vor 100 Tagen und des Kick-offs durch die Bundesregierung, zieht der Biotechnologie-Branchenverband BIO Deutschland e. V. eine Zwischenbilanzzu den Zielen und Maßnahmen der Agenda und testet die Stimmung in der Industrie. Eine aktuelle Blitzumfrage ergab, dass die Stimmung bei Biotechnologie-Unternehmen im Vergleich zum letzten Jahr stabil bleibt. Ein positiver Trend lässt sich bei der Bereitschaft erkennen, in Forschung und Entwicklung zu investieren, ein eher negativer Trend bei der Personalplanung. Damit die Hightech Agenda zu einem Booster für die deutsche Biotech-Industrie werden kann, müssen Bundesressorts ihre Ressourcen jetzt bündeln und mit EU-Initiativen verzahnen, fordert BIO Deutschland. Nur so kann es gelingen, die Maßnahmen umzusetzen und den Unternehmerinnen und Unternehmern der Branche zu ermöglichen, das volle Potenzial der Biotechnologie in Deutschland zu heben.
Roland Sackers, Vorstandsvorsitzender von BIO Deutschland, sagt: "Biotechnologie-Unternehmen sind integraler Teil der Wertschöpfungskettevon Forschung über Entwicklung bis zur Marktreife. Das gilt für Therapien, Diagnostika und andere biotechnologische Produkte. Deshalb brauchen wir zur Unterstützung der Branche dringend eine enge Zusammenarbeit der zuständigen politischen Ressorts auf Bundes- und EU-Ebene. Die Dynamik für die Biotechnologie ist in Brüssel gerade sehr hoch. Die Aktivitäten dort müssen nun mit Maßnahmen in Deutschland gut und zügig verzahnt werden. So können wir unseren Biotechnologie-Standortstärken und international noch erfolgreicher machen. Die Hightech-Agenda lenkt ein Schlaglicht auf die Schlüsseltechnologien und setzt wichtige Ziele. Die Umsetzung kann nur gemeinsam gelingen."
Viola Bronsema, Geschäftsführerin von BIO Deutschland, ergänzt: "UnsereBlitzumfrage unter Biotech-Unternehmen ergab keine wesentlichen Änderungen bei der Einschätzung der aktuellen bzw. zukünftigen Geschäftslage oder dem politischen Klima. Ein leicht positiver Trend istbei den Investitionen in Forschung und Entwicklung zu erkennen, bei derPersonalplanung zeichnet sich eher Zurückhaltung ab. Die Eigenkapital-Finanzierung könnte besser sein. Das allgemeine Stimmungsbild ist also durchwachsen. U"_blank" rel="noopener" href="http://www.biodeutschland.org/de/pressemitteilungen-uebersicht.html">www.biodeutschland.org/de/pressemitteilungen-uebersicht.html
Über BIO Deutschland:
Der BIO Deutschland e. V. ist eine unabhängige Biotechnologie-Organisation. Der Unternehmensverband vertritt die Interessen seiner Mitglieder auf nationaler, europäischer und globaler Ebene. Die Biotechnologie überführt Biologie in die industrielle Anwendung. Sie hat beispielsweise in der Medizin bereits weithin sichtbaren Nutzen gezeigt. Innovative biobasierte Wirtschaftssysteme können Deutschland und Europa Souveränität und Wohlstand auf lange Sichtermöglichen. Das Netzwerk im Verband ist interdisziplinär und einmalig.Die Mitglieder forschen, entwickeln, produzieren und vermarkten global.BIO Deutschland ist eine starke Gemeinschaft. Sie setzt auf Vielfalt, Offenheit und Chancengleichheit und bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung. Roland Sackers ist Vorstandsvorsitzender von BIO Deutschland.
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Fördermitglieder der BIO Deutschland und Branchenpartner sind:
AGC Biologics, Avia, Baker Tilly, Bayer, BioSpring, Boehringer Ingelheim, BüchnerBarella, Citeline, CMS Hasche Sigle, Deutsche Bank, EY, Evotec, IDT Biologika, ITM Isotope Technologies Munich , KPMG, Lonza, Miltenyi Biotec, Novartis, PricewaterhouseCoopers, QIAGEN, Rentschler Biopharma, Roche Diagnostics, Sanofi Aventis Deutschland, Thermo Fisher Scientific, Vertex Pharmaceuticals, Vibalogics, ZETA.
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