Roche Diagnostics GmbH

Auf dem Weg zur Klimaneutralität: Roche in Penzberg weiht neues Biomasse-Heizwerk zur Waldrestholzverfeuerung ein

  • Mit der Investition von 22 Millionen Euro stärkt Roche die nachhaltige Energieversorgung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele des Unternehmens.
  • Die Anlage erzeugt künftig Prozessdampf für die Produktion und spart damit jährlich rund 7.800 Tonnen CO am Standort ein.
  • Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Heizwerks erzeugt in Zukunft Strom, der vollständig für den Eigenbedarf des Gebäudes verwendet wird.

Penzberg, 11. Dezember 2025 – Nach etwa eineinhalb Jahren Bauzeit feiert Roche die Einweihung eines neuen Biomasse-Heizwerks zur Waldrestholzverfeuerung. Die Anlage ist das erste fertiggestellte Projekt auf der Norderweiterung des Werks und markiert einen wichtigen Meilenstein in der nachhaltigen Weiterentwicklung des Standorts.

Roche hat rund 22 Millionen Euro in das Projekt investiert, mit dem das Unternehmen künftig pro Jahr rund 7.800 Tonnen CO einsparen wird. Das stärkt nicht nur die nachhaltige Energieversorgung am Standort, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der globalen Roche-Nachhaltigkeitsziele. Das Biotechnologie-Unternehmen verfolgt das Ziel, bis 2050 CO-neutral zu sein. „Mit dieser wichtigen Investition in den Standort Penzberg sichern wir nicht nur eine nachhaltige Prozessdampfversorgung für unsere Produktion, sondern sparen jährlich umgerechnet etwa 18 Prozent der Treibhausgasemissionen des Standortes ein. Das ist ein bedeutender Schritt in Richtung einer klimaneutralen Produktion, der unsere Verantwortung für die Umwelt und die Region unterstreicht”, sagt Paul Wiggermann, Werkleiter von Roche in Penzberg.

Prozessdampf für die Produktion
Das neue Gebäude ist 25 Meter hoch, 35 Meter lang und 25 Meter breit. Es verfügt über einen 47 Meter hohen Kamin sowie eine moderne Anlage mit einer Wärmemengeleistung von 5,6 Megawatt. Künftig produziert die Anlage Prozessdampf für die Produktionsgebäude am Standort Penzberg - unter anderem für Inaktivierungs- oder Stabilisierungsprozesse, etwa bei der Sterilisation von Fermentern oder der Herstellung von hochreinem Wasser. Pro Stunde erzeugt das Heizkraftwerk circa 7,6 Tonnen Dampf. Zum Vergleich: Die produzierte Energiemenge würde ausreichen, um etwa 380 Einfamilienhäuser mit einem durchschnittlichen Bedarf von je 15 Kilowatt zu versorgen. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für Anfang 2026 geplant.

Nachhaltigkeit in und auf dem Biomasseheizwerk
Das für die Anlage benötigte Holz stammt aus regionaler Forstwirtschaft aus einem Umkreis von maximal 100 Kilometern und wird direkt im Gebäude gelagert. Nachhaltigkeit steckt dabei nicht nur im Heizwerk, sondern auch auf dem Dach: Dort erzeugt eine Photovoltaikanlage mit 156 Modulen und einer elektrischen Gesamtleistung von rund 70 Kilowatt Peak jährlich so viel Strom, wie rund 19 Einfamilienhäuser im Jahr verbrauchen. Ab der geplanten Inbetriebnahme im Frühjahr 2026 wird der erzeugte Strom vollständig für den Eigenbedarf des neuen Bauwerks genutzt. „Das Heizwerk ist ein Paradebeispiel dafür, wie wir hochmoderne Produktion mit maximaler Ressourceneffizienz vereinen, um auch in Zukunft zuverlässig Medikamente und Diagnostika für Patientinnen und Patienten weltweit herzustellen und damit zu einer besseren Gesundheitsversorgung beizutragen”, sagt Wiggermann.

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