Eugen Münch-Preis 2025: Start-up Puray für bahnbrechende Medizintechnik ausgezeichnet

Das Münchener Start-up Puray wurde mit dem Eugen Münch-Preis 2025 für innovative Gesundheitsversorgung in der Kategorie „Bestes Start-up“ ausgezeichnet. Das Gründerteam – Martin Duffner, Christina Scherzer, Eduardo Romero Borrero und Erick Pano – entwickelt selbstdesinfizierende Katheter, die katheterassoziierte Krankenhausinfektionen wirksam verhindern sollen.

Die patentierte Technologie nutzt Lichtstrahlen zur polymikrobiellen Desinfektion, die auch gegen multiresistente Erreger wirksam ist – ein innovativer Ansatz zur Bekämpfung eines der drängendsten Probleme in der klinischen Praxis. Durch die Reduktion von Infektionen können kostspielige Folgebehandlungen, längere Krankenhausaufenthalte und der Einsatz von Antibiotika erheblich verringert werden. Das entlastet nicht nur das Gesundheitspersonal, sondern steigert auch die Effizienz der Versorgung.

Neben einem Preisgeld von 20.000 Euro erhält Puray einen professionell produzierten Kurzfilm, der die Arbeit des Teams vorstellt. <link https: youtu.be ibdsuiu7--q _blank>Dieser ist online verfügbar.

Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine hochkarätig besetzte Jury mit Expert:innen aus Medizin, Pflege, Gesundheitsökonomie und Medien. Insgesamt gingen rund 100 Bewerbungen ein. Ebenfalls gewonnen hat Professorin Maria Margarete Karsten, Leitende Oberärztin am Brustzentrum der Charité, Universitätsmedizin Berlin, die stellvertretend für Ihr Team und das Konsortium der PRO B Studie für „PRO B – Alarm basiertes Monitoring mittels Patient Reported Outcomes in der onkologischen Versorgung“ den Preis entgegen nahm.

Der Eugen Münch-Preis wird jährlich durch die Rhön Stiftung Eugen und Ingeborg Münch vergeben. Ziel ist es, durch die Förderung innovativer Ansätze zur Digitalisierung und Effizienzsteigerung die Gesundheitsversorgung patientenorientierter und zukunftsfähiger zu gestalten.