Mit der M1 Munich Medicine Alliance bündeln LMU, TUM, die Münchner Universitätsklinika und Helmholtz Munich ihre Kräfte. Die strategische Allianz soll München zum führenden Standort für Spitzenmedizin und klinische Forschung in Europa machen. Sie wird unterstützt vom Freistaat Bayern mit zehn Millionen Euro jährlich.
Mit der offiziellen Gründung der M1 Munich Medicine Alliance hat in München eine der ambitioniertesten strategischen Allianzen im Bereich der Universitätsmedizin ihren Betrieb aufgenommen. Die <link https: www.lmu.de de index.html>Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), die Technische Universität München (TUM), das <link https: www.lmu-klinikum.de>LMU Klinikum, das TUM Klinikum Rechts der Isar sowie <link https: www.helmholtz-munich.de>Helmholtz Munich vereinen damit ihre wissenschaftliche und klinische Exzellenz unter einem gemeinsamen institutionellen Dach. Gesetzlich ist die M1 Munich Medicine Alliance verankert im Bayerischen Uniklinika-Gesetz und organisiert als Stiftung des öffentlichen Rechts.
Ziel der Allianz ist es, Translation und Transfer in der Medizin signifikant zu beschleunigen. Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume sieht M1 als wegweisende Plattform, um medizinische Innovation, klinische Studien, Datennutzung und Künstliche Intelligenz entscheidend voranzubringen: „Mit M1 wollen wir München zum Boston Europas machen.“ Der Freistaat Bayern stellt dafür jährlich zusätzliche zehn Millionen Euro bereit.
München nimmt bereits heute eine Spitzenposition ein: Mit 3.420 Planbetten, rund 3.500 laufenden klinischen Studien und als einziger Standort mit allen acht Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung verfügt die Stadt über exzellente Voraussetzungen. Die Partner der M1 arbeiten teils seit Jahren erfolgreich zusammen – in Sonderforschungsbereichen, Exzellenzclustern und zahlreichen Verbundprojekten. Die neue Struktur hebt diese bewährte Kooperation auf ein strategisch höheres Niveau.
Die M1 Munich Medicine Alliance soll dabei auch zum One-Stop-Shop für internationale Unternehmen und Wissenschaftler im Medizin- und Pharmabereich werden. Der Fokus liegt neben der Patientenversorgung insbesondere auf der Förderung von Gründungen im Medizin- und Biotechnologie-Bereich sowie dem Ausbau des Technologietransfers.
Mit M1 soll eine zukunftsgerichtete Plattform entstehen, die den Wissenschafts- und Gesundheitsstandort München national wie international sichtbar weiterentwickeln und stärken soll. Dabei liegt der Fokus besonders auf Innovation, Patientenorientierung und unternehmerische Exzellenz.