Die ersten Ergebnisse der POInT-Studie markieren einen wichtigen Fortschritt in der Prävention von Typ-1-Diabetes. Sie zeigen, dass künftige Ansätze stärker auf personalisierte Strategien setzen sollten. Forschende von Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) konnten nachweisen, dass die Wirkung einer oralen Insulinbehandlung von der jeweiligen Variante des Insulin-Gens abhängt. Bestimmte Untergruppen sprechen demnach unterschiedlich auf die Behandlung an. POInT ist die erste randomisierte, kontrollierte klinische Studie, die untersucht, ob eine orale Insulingabe die Entstehung einer Inselautoimmunität und damit von Typ-1-Diabetes bei gefährdeten Kindern verhindern kann. Die von der Global Platform for the Prevention of Autoimmune Diabetes (GPPAD) koordinierte Studie umfasste 1.050 Kinder in fünf europäischen Ländern. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal The Lancet veröffentlicht. Genetische Hinweise für personalisierte Typ-1-Diabetes-Prävention Ergebnis hängt von der persönlichen Insulin-Genvariante ab Nächste Schritte: Personalisierte Präventionsstrategien weiterentwickeln Hintergrundinformationen Wissenschaftliche Grundlage der oralen Immunintervention Original-Publikation Über die Forschenden Über Helmholtz Munich Über die Global Platform for the Prevention of Autoimmune Diabetes (GPPAD) Über den Helmsley Charitable Trust Mehr über die Forschung bei Helmholtz Munich erfahren Helmholtz Zentrum München Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH)Ingolstädter Landstraße 1 D-85764 Neuherberg Telefon: +49 89 3187-0 Internet: www.helmholtz-munich.de E-Mail: presse@helmholtz-munich.de Geschäftsführung: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Hrabě de Angelis (komm.), Dr. Michael Frieser Registergericht: Amtsgericht München HRB 6466 Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE 129521671 Aufsichtsratsvorsitzende: MinDir’in Prof. Dr. Veronika von Messling |
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