NUCLIDIUM erweitert Serie B Finanzierung auf EUR 115 Millionen

Das NUCLIDIUM Leader Team: CEO Dr. Leila Jaafar-Thiel, CMO Ben Pais, MD und CFO Max Azaham.

Das Radiopharma-Unternehmen NUCLIDIUM AG hat seine Serie B Finanzierungsrunde um weitere EUR 28,4 Millionen erweitert. Mit dem Kapital will das Unternehmen die klinische Entwicklung seiner kupferbasierten Radiotheranostika vorantreiben und die weltweite Produktionskapazitäten für Diagnostika und Therapeutika sowie die Entwicklung neuer Targets für präklinische Programme ausbauen.

NUCLIDIUM mit Standorten in Basel und München hat den Abschluss einer überzeichneten Erweiterung ihrer Series-B-Finanzierungsrunde bekanntgegeben. Durch zusätzliche 26 Millionen CHF (rund 28,4 Millionen EUR) steigt das Gesamtvolumen der Finanzierung auf 105 Millionen CHF (etwa 115 Millionen EUR).

Angeführt wurde die Erweiterung von bestehenden Investoren, darunter Kurma Growth Opportunities Fund, Angelini Ventures gemeinsam mit der EIB-Co-Investmentfazilität Aurea, Wellington Partners sowie Neva SGR (Intesa Sanpaolo Group). Zudem beteiligten sich unter anderem DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Bayern Kapital, Vives Partners und NRW.Bank.

NUCLIDIUM entwickelt kupferbasierte Radiotheranostika, die Diagnostik und Therapie von Krebs eng miteinander verbinden. Das Unternehmen setzt dabei auf die Isotope Kupfer-61 für diagnostische Anwendungen und Kupfer-67 für therapeutische Ansätze. Die beiden führenden Programme NU101 für metastasiertes kastrationsresistentes Prostatakarzinom (mCRPC) sowie NU201 für metastasierten Brustkrebs (mBC) befinden sich derzeit in der klinischen Entwicklung.

Mit den zusätzlichen Mitteln will NUCLIDIUM die laufenden Programme weiterentwickeln und therapeutische Phase-1/2a-Studien für NU101 und NU201 starten. Darüber hinaus plant das Unternehmen, sein internationales Produktions- und Herstellungsnetzwerk für Diagnostika und Therapeutika auszubauen sowie weitere präklinische Programme für zusätzliche solide Tumorindikationen voranzutreiben.

„Die aktuellen Daten aus unseren diagnostischen Phase-1/2-Studien erzeugen weiterhin eine starke Dynamik für den Radiotheranostics-Ansatz von NUCLIDIUM“, sagte Dr. Leila Jaafar, CEO und Mitgründerin von NUCLIDIUM. Die Finanzierung bestätige die Strategie des Unternehmens, die nächste Generation kupferbasierter Radiotheranostika weiterzuentwickeln und das Potenzial dieses Therapieansatzes auszuschöpfen.

Auch die Investoren sehen großes Potenzial in dem Bereich. Radiopharmazeutika gehörten derzeit zu den vielversprechendsten Wachstumsfeldern in der Onkologie, erklärten Regina Hodits von Angelini Ventures, Daniel Parera von Kurma Partners und Mario Costantini von Neva SGR stellvertretend für die beteiligten Investoren. Besonders hervorgehoben wurden die klinische Überlegenheit gegenüber konkurrierenden Radioliganden als auch eine einfache Anwendung, die eine nahtlose Integration in klinische Abläufe ermögliche.