WACKER eröffnet neues Biotechnology Center in München

Eröffnung des neuen WACKER Biotechnology Centers in München: Hubert Aiwanger, Ernst-Ludwig Winnacker, Dr. Martina Schulze-Adams, Dr. Christian Hartel, Angela Woerl und Dr. Mathias Wiedemann (v.l.n.r.) © BioM

Mit dem neuen Biotechnology Center in München-Sendling baut die Wacker Chemie AG ihre Forschungskapazitäten im Bereich Biotechnologie deutlich aus. Der Hightech-Standort soll die Entwicklung innovativer biopharmazeutischer Herstellungsverfahren und funktioneller Inhaltsstoffe für die Ernährung vorantreiben und die Wettbewerbsfähigkeit Bayerns stärken.

Die Wacker Chemie AG hat feierlich ihr neues Biotechnology Center in München eröffnet. Der hochmoderne Forschungsneubau ergänzt den zentralen Konzernstandort in München-Sendling und bündelt künftig die biotechnologischen Aktivitäten des Unternehmens unter einem Dach. Mit dem Ausbau reagiert WACKER auf die stark gewachsene Bedeutung des Biosolutions-Geschäfts und investiert dafür einen zweistelligen Millionenbetrag.

Das Zentrum bietet auf vier Stockwerken rund 1.500 Quadratmeter Labor- und Technikumsfläche sowie 700 Quadratmeter moderne Büroflächen. Bis zu 90 Mitarbeitende sollen dort an innovativen Herstellungsverfahren für Biopharmazeutika wie Proteine und Nukleinsäuren arbeiten – Schlüsseltechnologien für neuartige Therapien, etwa auf Basis von mRNA. Zudem entwickelt WACKER im neuen Zentrum funktionelle Inhaltsstoffe für Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel, die zu einer gesunden und nachhaltigen Ernährung beitragen sollen.

„Mit dem WACKER Biotechnology Center bündeln und stärken wir unsere Forschungsaktivitäten in der Biotechnologie. Wir sehen auf diesem Gebiet großes Wachstumspotential“, betonte Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Hartel bei der Eröffnung. Auch Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger unterstrich die Bedeutung des Projekts für den Standort: „WACKER sichert damit hochwertige Arbeitsplätze und stärkt die bayerische Kompetenz in der Biotechnologie – ein starkes Bekenntnis zum Innovationsstandort Bayern.“

Neben der Forschung steht auch die beschleunigte Umsetzung im Fokus: Durch die enge Verzahnung mit Kunden, Partnern und verschiedenen Geschäftsbereichen sollen biotechnologische Entwicklungen schneller in marktfähige Lösungen überführt werden. „Es wird immer wichtiger, auch mit der besten Lösung als Erster beim Kunden zu sein. Geschwindigkeit wird mehr und mehr zum Differenzierungsmerkmal“, so Hartel.