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Nachwuchs-Nobelpreis: Bayern zum fünften Mal in Folge Deutschlands Nummer eins bei ERC Starting Grants

Diese Forschenden aus Bayern erhalten den ERC Starting Grant. © Universität Bamberg/Benjamin Herges, FAU/Georg Pöhlein/Giulia Iannicelli, Universitätsklinikum Erlangen Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)/Katharina Hayek/Stephan Höck, LMU Klinikum, Technische Universität München (TUM), TUM Klinikum, Technische Universität Nürnberg, UK Würzburg/Daniel Peter, Julius-Maximilians-Universität Würzburg/Robert Emmerich, Helmholtz Munich, privat.

22 europäische Spitzenförderungen des Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) gehen mit den ERC Starting Grants an bayerische Hochschulen, ein großer Teil geht an Projekte aus den Bereichen Medizin/Gesundheit, Life Sicences und Biotechnologie: die Förderung geht nach Bamberg, Erlangen, München, Nürnberg und Würzburg. Die Technische Hochschule München (TUM) ist mit acht Grants bundesweit erfolgreichste Universität, dicht gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) mit sieben Grants.

Bayerns junge Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher setzen ihre Erfolgsserie fort: Zum fünften Mal in Folge ist der Freistaat bei den renommierten ERC Starting Grants Deutschlands Nummer eins. Insgesamt gehen 22 der begehrten europäischen Spitzenförderungen 2026 an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bayerischer Hochschulen, ein Großteil an Projekte aus den Bereichen Medizin, Life Sciences und Biotechnologie.

Besonders stark schneiden die beiden Münchner Exzellenzuniversitäten ab: Die Technische Universität München (TUM) liegt mit acht Grants bundesweit an der Spitze, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) folgt mit sieben. Zum Vergleich: Zwölf ERC Starting Grants gehen nach Nordrhein-Westfalen, neun nach Baden-Württemberg. Laut dem bayerischen Wissenschaftsminister Markus Blume ist damit „Bayern Deutschlands Talentschmiede für Spitzenforschung“.

Folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an bayerischen Hochschulen erhalten in der Auswahlrunde 2026 ERC Starting Grants:

Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Universitätsklinikum Erlangen

Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

Technische Universität München (TUM)

Klinikum der Technischen Universität München (TUM Klinikum)

 

Technische Universität Nürnberg (UTN)

  • FORTUIN, Vincent: AutoBayes: Unlocking Reliable Small-data AI through Bayesian Deep Learning

 

Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU)

Universitätsklinikum Würzburg

 

Bei den ERC Starting Grants handelt es sich um eine renommierte europäische Förderung für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Beginn ihrer Karriere. Die Grants werden vom Europäischen Forschungsrat (European Research Council, ERC) vergeben und ermöglichen unter anderem den Aufbau eigener Forschungsteams. Gefördert werden herausragende Forschungsprojekte grundsätzlich mit bis zu 1,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren. Insgesamt werden in der Auswahlrunde 2026 421 Projekte gefördert, davon 89 an Einrichtungen in Deutschland. Deutschland ist damit das erfolgreichste Teilnehmerland.

Weitere Informationen finden Sie unter: ERC Starting Grants: €705 million to back Europe's next generation of researchers|ERC