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Artikel von BioM über die bayerische Biotechnologiebranche

Münchner Spitzencluster knüpft wertvolle Verbindungen zu Industrie, Wissenschaft und Politik in Japan

Prof. Dr. Horst Domdey, Geschäftsführer der Clustermanagementorganisation BioM und Sprecher des Münchner Spitzenclusters für Personalisierte Medizin, trifft sich diese Woche mit hochrangigen Vertretern aus der Life Science Industrie, Wissenschaft und Politik in Japan. Ziel seiner Reise ist es, die Sichtbarkeit der innovativen bayerischen Unternehmen in Japan zu erhöhen, politische Fördermöglichkeiten für R&D-Projekte auszuloten und den Zugang zu japanischen Geschäftspartnern für bayerische Unternehmen zu erleichtern. Begleitet wird Prof. Domdey von Prof. Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, Professor Emeritus an der LMU, ehem. Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Träger des „Ordens der Aufgehenden Sonne“, der ihm 2009 vom japanischen Ministerpräsidenten Taro Aso für Verdienste um die wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Japan verliehen wurde – die höchste Auszeichnung Japans für ausländische Wissenschaftler.

Die Japanreise ist Teil des vom BMBF geförderten InnoMuNiCH Projekts, in dessen Rahmen am Montag, 24. Juli 2017 bei BioM in Martinsried der 2. Round Table Japan stattfindet. Life Science Unternehmen berichten beim Round Table über ihre Japanerfahrungen und geben Tipps, um Interessierten die Geschäftsanbahnung in dem attraktiven Zielland zu erleichtern. Zudem erfahren Teilnehmer über aktuelle Geschäftsstrategien japanischer Unternehmen, die in der personalisierten und regenerativen Medizin tätig sind und wie BioM die Geschäftspartnerfindung beschleunigen kann. Anmeldeschluss ist der 18. Juli 2017.

Japan sucht vermehrt Kooperationen in Deutschland

Deutsche Biotechnologie- und verwandte Service-Unternehmen wenden sich verstärkt dem potenten und sich immer weiter öffnenden japanischen Life Science Markt zu. Zum einen bietet Japan attraktive Möglichkeiten für Kollaborationen in vielen verschiedenen wissenschaftlichen Feldern, z.B. in der Protein- und Stammzellforschung. Zum anderen signalisiert Japans Pharmaindustrie ein aktives Interesse an Kooperationen, Lizenzverträgen und M&A, mit steigender Verhandlungsbereitschaft gegenüber internationalen Partnern – stark vorangetrieben durch politische Programme. Dabei schätzt der Japaner besonders europäische KMU mit ihren innovativen Produkten und Services, wobei diese wiederum von der nachhaltigen Rentabilität des japanischen Markts profitieren.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Frau Dr. Stephanie Wehnelt, Head of International Affairs, wehnelt@remove-this.bio-m.org.