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Volles Haus bei Deutschen Biotechnologietagen in München

Mit der Rekordbeteiligung von fast 700 Teilnehmern und rund 40 ausstellenden Unternehmen zeigt der Trend dieses Konferenzkonzeptes deutlich nach oben.

Im Hotel Hilton am Tucherpark waren hochrangige Vertreter der Branche aus Industrie, Forschung, Politik, Serviceunternehmen sowie öffentlicher Einrichtungen zusammengekommen, um sehr offen den Status quo der vielfältigen Anwendungsbereiche der modernen Biotechnologie zu beleuchten und zu diskutieren.

Die zweite Ausgabe des nationalen Forums der gesamten deutschen Biotechnologie-Industrie - gemeinsam vom Arbeitskreis der Deutschen Bioregionen und dem nationalen Branchenverband BIO Deutschland organisiert - war in München ein voller Erfolg. Gastgeber in Bayerns Hauptstadt war der Münchner Biotech-Cluster, koordiniert von der BioM GmbH.

 
Horst Domdey, Geschäftsführer der BioM, stellte dazu fest: "Die Biotechnologietage sind das Branchentreffen mit zunehmend familiärem Charakter. Der Münchner Flair hat es allen Teilnehmern auch leicht gemacht, sich wohlzufühlen."

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil bekräftigte im Vorfeld der Konferenzeröffnung:
"Ich freue mich sehr, dass die deutschen Biotechnologie-Tage diesmal in München stattfinden. Als 'Hauptstadt der Biotechnologie' ist München eine gute Wahl."

Das Forum wurde intensiv dazu genutzt, sich auf nationaler Ebene auszutauschen. Das Themenspektrum reichte von den neuen Erkenntnissen in der personalisierten Medizin und deren Umsetzbarkeit und der Einsetzbarkeit moderner molekularbiologischer Methoden in der Pflanzenzucht über die Rolle biotechnischer Verfahren bei der Ernährung bis hin zu neuen Therapieansätzen. Darüber hinaus standen im Fokus der in Symposien und Podien diskutierten Inhalte die Internationalisierungstrends der Branche - vor allem in Richtung "Emerging Markets" -, alternative Finanzierungswege für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie die regulatorischen Herausforderungen bei der Einführung neuer Medikamente.

In insgesamt 13 Symposien und Plenarveranstaltungen wurden unter anderem Trends und Lösungsansätze zu derzeitigen Herausforderungen sowie Einsichten aus laufenden Projekten dieses innovativen Industriesektors diskutiert. Darüber hinaus boten die Biotechnologietage den Rahmen für die Prämierung des "Innovationspreises der BioRegionen" sowie der vom Bundesforschungsministeriums (BMBF) ausgelobten "Gründungsoffensive Biotechnologie" (GO-Bio). Der Staatssekretär im BMBF, Georg Schütte, erklärte, dass die Bundesregierung große Hoffnung in die Biotechnologie setze. Sie sei Impulsgeber und Voraussetzung der Bioökonomie und damit Garant für Deutschlands Zukunftsfähigkeit. Eine Ausstellung mit rund 40 Ständen diente als zentraler Ort für den persönlichen Austausch.

Viola Bronsema, Geschäftsführerin von BIO Deutschland, ergänzte: "Der große Zuspruch der Teilnehmer bestätigt unsere Programmgestaltung. Der ständige Innovationsnachschub in der Branche erfordert ein regelmäßiges Forum, das uns mit allen relevanten Akteuren aus Politik, Verwaltungen, den Finanzierungs- und Patenteinrichtungen zusammenbringt."

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil betonte: "Die Förderung der Biotechnologie ist gut angelegtes Geld. Denn wir stehen global vor drängenden Fragen, auf die uns die Biotechnologie als Schlüsseltechnologie neue und zukunftsweisende Antworten geben kann."

In Kürze werden die Kernthemen der Konferenz in einer Dokumentation nachzulesen sein. Eine ausführlichere Bildergalerie erstellen wir derzeit noch.

Programmhinweise sowie die zur Veröffentlichung freigegebenen Präsentationen der Referenten unter: www.biotechnologietage-2011.de

 

Die nächsten Biotechnologietage, vom 9. bis 10. Mai 2012, finden in Frankfurt/Main im Hotel HollidayInn, Mailänderstraße statt - schon einmal vormerken!