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Artikel von BioM über die bayerische Biotechnologiebranche

Straubing wird Universitätsstadt

© Schuster Pechtold Schmidt Architekten GmbH

Der Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit wird ab 1. Oktober ein weiterer Standort der Technische Universiät München (TUM) und zugleich auch Universitätsstadt.
Neben den Standorten München, Garching und Weihenstephan ist der Campus Straubing der vierte Lehr- und Forschungsstandort der TUM und soll Platz für 1000 Studierende bieten. Für die Ausgestaltung des niederbayerischen Standortes stehen zahlreiche Neuberufungen an. Die bisherige Fokussierung auf Nachwachsende Rohstoffe wird um Biotechnologie und Bioökonomie erweitert – ein Alleinstellungsmerkmal in Forschung und Lehre, das dem neuen TUM Standort besondere Attraktivität beschert.
Zum kommenden Wintersemester werden die Bachelorstudiengänge Chemische Biotechnologie, Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre (TUM-BWL NawaRo), sowie der Master-Studiengang Biomassetechnologie angeboten. Dafür sollen 80 neue Stellen in Lehre und Forschung geschaffen werden, darunter etwa 17 Professuren. Zum Wintersemester 2018/19 sollen außerdem Studiengänge in Bioökonomie starten.
Seit Mai enstehen auf rund 1.200 Quadratmetern moderne Forschungslabore, zusätzlich werden 940 Quadratmeter Bürofläche geschaffen. Die Studierenden können sich auf einen teilbaren Hörsaal mit 300 Plätzen, Seminarräume für insgesamt 200 Personen und Praktikumsräume mit rund hundert Arbeitsplätzen freuen. 40,5 Millionen Euro will der Freistaat Bayern für den Neubau mit einer Gesamtnutzfläche von rund 8.000 Quadratmetern investieren.

Weitere Informationen:
Pressemitteilung der TUM_Meilenstein für TUM Campus Straubing