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TransBioLine: Martinsrieder MetaHeps als Partner für neue Biomarker

Das Projekt ist ein auf fünf Jahre angelegtes Programm zur Generierung explorativer und bestätigender Daten zur Unterstützung der regulatorischen Qualifizierung und Akzeptanz neuartiger Sicherheits-Biomarker für fünf Zielorgansysteme.

TransBioLine

Quelle: www.mlm-labs.com

Die Martinsrieder Startup-Firma MetaHeps GmbH ist Teil des europäischen IMI - Project Translational Safety Biomarker Pipeline (TransBioLine), das am 15. April 2019 begann.

Das Projekt ist ein auf fünf Jahre angelegtes Programm zur Generierung explorativer und bestätigender Daten zur Unterstützung der regulatorischen Qualifizierung und Akzeptanz neuartiger Sicherheits-Biomarker für fünf Zielorgansysteme (Niere, Leber, Bauchspeicheldrüse, Gefäße und Zentralnervensystem) in der Arzneimittelentwicklung. MetaHeps wurde ausgewählt, um die Kausalitätsbewertung von Leberschäden durch Medikamente mit seinem einzigartigen In-vitro-Test unter Verwendung von patienteneigenen Blutzellen durchzuführen.

Das TransBioLine-Projekt ist ein Konsortium von 27 Partnern, darunter die Pharmaunternehmen Pfizer, Merck Sharp & Dohme, Eli Lilly, Novartis, Roche, Janssen und Sanofi sowie kleine und mittlere Unternehmen und akademische Einrichtungen aus 10 europäischen Ländern. Es wird von der Universität Zürich mit Pfizer als Branchenführer koordiniert. TransBioLine wird vom gemeinsamen Unternehmen IMI als öffentlich-private Partnerschaft mit einem Budget von 28 Mio. EUR finanziert und wird bis 2024 aktiv sein.

Shashi Ramaiah, Executive Director von Pfizer Drug Safety Research & Development und TransBioLine Lead Scientist, sagt: "Eine der größten Lücken in der Arzneimittelentwicklung sind die Sicherheits- und Gesundheitswissenschaften." Michael Merz, Konsortialkoordinator der Universität Zürich, fügt hinzu: "Dies ist eine der größten öffentlich-privaten Partnerschaften von europäischen und amerikanischen Wissenschaftlern, die sich mit der Entwicklung und Regulierung von Biomarkern befassen. Diese neuen Marker dienen sozusagen der Verbesserung der Diagnose und Management von akuten und chronischen Krankheiten. "

Das Martinsrieder Startup-Unternehmen MetaHeps GmbH (www.metaheps.com) ist Teil des europäischen IMI-Projekts TransBioLine. Die MetaHeps GmbH beteiligt sich an Transbioline als Anbieter des weltweit ersten In-vitro-Tests zur Diagnose und Bestimmung der Kausalität bei arzneimittelinduzierten Leberschäden (DILI).

DILI ist ein wichtiges Anliegen in der Arzneimittelentwicklung, da seine eigentümliche Ausprägung (eher anfällige Personen zu betreffen als eine dosisabhängige Toxizität hervorzurufen) eine Hauptursache für Arzneimittelversagen im Spätstadium, Marktrücknahmen und Vermarktungsbeschränkungen ist. Die bahnbrechende Technologie der MetaHeps GmbH ermöglicht es Arzneimittelentwicklern, das Risiko von Fehlschlägen aufgrund von DILI – Verdacht in klinischen Studien zu minimieren und die Arzneimittelentwicklung zu beschleunigen. Der MetaHeps® Test als „Late-Stage-Rescue-Tool“ für neue Medikamente eröffnet den Weg zur bislang unerreichten Vorhersage von DILI, um Medikamente noch sicherer zu machen.

Über die Innovative Medicines Initiative
Die Innovative Medicines Initiative (IMI) ist eine Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und der europäischen Pharmaindustrie, vertreten durch den Europäischen Verband der pharmazeutischen Industrie und Verbände (EFPIA). Sie arbeitet an der Verbesserung der Gesundheit, indem sie die Entwicklung der nächsten Generation von Arzneimitteln beschleunigt, insbesondere in Bereichen, in denen ein ungedeckter medizinischer oder sozialer Bedarf besteht.


Weitere Informationen:

www.transbioline.com

www.imi.europa.eu